„Schatzgrube“ Weißenberg in Driftsethe zeigt was …

„… und sie tanzten in die Sommernacht “

Das gewisse Etwas, der individuelle Traum, das Gefühl für das Leben, Bilder, Sprachen und Töne finden zu müssen – das ist es, was über 20 Akteure beim Kunst- und Kulturfest am Weißenberg am 31. August 2013 zum Ausdruck bringen möchten.

Im Vordergrund steht hier natürlich in erster Linie die Natur, die nach dem Motto „WENIGER IST MEHR“ deutlich im Vordergrund steht.

Ein Waldstück als Gesamtkunstwerk, so wurde vor zwei Jahren das erste Kunst- und Kulturfest in der Öffentlichkeit gelobt. Und auch in diesem Jahr werden entlang des Torfweges, der Straße „Auf der Horst“ und im angrenzenden Wald Kunstwerke verschiedenster Art zu bestaunen sein.

Elfen und Gnome werden im Wald zu erspähen sein,  liebliche Töne erfüllen die Luft und Geschichten vom Leben, Lieben und Leiden derer, die hier vor vielen Jahren zu Hause waren, werden den Besuchern erzählt. Der wunderschöne Buchenwald birgt, für viele unbekannt, ein Mausoleum von 1854, um welches sich eine tragische Liebesgeschichte zwischen dem Hofbegründer „Wittenborgh“, Jacob Illjes aus Sandstedt, und Alrike Allmers rangt.

Jakob Illjes stammte ursprünglich aus Sandstedt von einem großen Marschenhof und zog nach einer unglücklichen Liebesgeschichte mit einer entfernten Verwandten des Marschendichters Hermann Allmers, in das Ödland am Weißenberg. Dort gründete er die Hofstelle „Wittenborgh“. Er starb früh im Alter von 40 Jahren. Sein letzter Wille war, am Weißenberg mit Blick in Richtung Sandstedt beerdigt zu werden, um seiner Liebsten immer nah zu sein …

Und diese herzergreifende Geschichte ist ein Thema, welches von den Jugendlichen der Samtgemeinde Hagen unter Leitung von Petra Wulff-Haun aufgegriffen wurde und hier am Originalschauplatz als Theaterstück aufgeführt wird.

Von der Mittagszeit bis in den Abend hinein können die Besucher an Kunst, Musik, Tanz und verschiedene Darbietungen genießen. Freuen Sie sich auf ein paar Stunden in märchenhafter Umgebung, mit kulinarischen Überraschungen und lassen Sie am späten Abend den Tag am Lagerfeuer ausklingen.

Mit freundlichen Grüßen
Susanne Puvogel
Samtgemeindebürgermeisterin

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