Driftsethe: „Guerilla-Stricken“ gegen Deponiepläne

Nach dem Motto „Mit Kunst gegen die Deponiepläne“ nutzten die Mitglieder der BI-M.U.T. die Wintermonate, um eine neues Kunstprojekt am Weißenberg vorzubereiten.

Guerilla-Stricken ist eine inzwischen anerkannte Kunstrichtung, die im Jahre 2005 in Texas ihren Ausgangspunkt hatte. Städtische Straßenzüge werden in allen Farben eingestrickt, Bäume, Straßenlaternen, Statuen oder Brückengeländer mit Wolle und Garn neu gestaltet.

Diese Idee haben nun auch die BI-MUT-Mitglieder aufgegriffen und in den vergangenen Wochen zahllose Wollknäuel verstrickt. Als sichtbares Zeichen ihres Protestes gegen die geplante Asbestdeponie kleideten die „Guerilla-Stricker“ einen Baum in der Nähe der Zufahrt zum Freimuth-Gelände mit den bunten Maschen ein.

Auch für die letzten noch nackten Stämme sind nun die „Anzüge“ fertig und sollen am Mittwoch, den 21. März 2012, angebracht werden.

Der Pressetermin beginnt um 17.00 Uhr 

Treffpunkt ist am Anfang des Torweges neben der Einfahrt der Sandgrube Freimuth an der Kreisstraße 51, zwischen der Autobahnabfahrt Hagen und Hagen. Alle Medienvertreter sind herzlich eingeladen.

Text & Fotos: Karla Mombeck (BI. M.U.T.)

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